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MAV - Ehrenamt für Integration

Beim Integrationsprozess neu zugewanderter Migranten kommt dem bürgergesellschaftlichen Engagement eine ganz entscheidende Rolle zu. In der direkten Nachbarschaft, im Wohnumfeld entscheidet sich, ob Integration von neu Zugewanderten und Geflüchteten gelingt. Neben allen staatlichen und kommunalen Hilfsprogrammen ist der Kontakt zwischen den Menschen, zwischen Einheimischen und neu Zugewanderten von großer Bedeutung.

Das MAV-Projekt, das von Herbst 2017 bis Oktober 2019 im Rahmen den europäischen Förderprogramms Erasmus+ durchgeführt wurde, qualifiziert Ehrenamtliche, um direkt an der erfolgreichen Integration von Migranten und Geflüchteten mitzuwirken. Entscheidend für den Erfolg vom Ehrenamt sind die entsprechende Qualifizierung und Motivation der ehrenamtlichen Begleiter. 

Hier setzte das Projekt "MAV-Mehrdimensionale Ausbildung ehrenamtlich tätiger Erwachsener zur Förderung der Integration von Migranten" an. Es konzentrierte sich auf Ehrenamtliche, um in direkter Weise an der Integration von Migrant/-innen und Geflüchteten mitzuwirken. Entscheidend für den Erfolg von Ehrenamt sind die entsprechende Motivation und Qualifizierung der Freiwilligen. Daher zielte das Projekt darauf ab, in einem ersten Schritt Migrant/-innen als ehrenamtliche Begleiter/-innen für andere Migrant/-innen zu gewinnen und diese anschließend für ihre ehrenamtliche Tätigkeit auszubilden und weiterzuqualifizieren. Hierfür entwickelte und erprobte das Projekt unterschiedliche Lernangebote.

Eine Lernplattform qualifiziert die Mentor/-innen

So sind vier zentrale Produkte entstanden – jeweils verfügbar in allen sechs Sprachen der beteiligten Partner:

  • Der MAV-Leitfaden für Trainer/-innen und Lehrkräfte stellt die Methodik des Projektes vor und thematisiert die Motivation von Freiwilligen sowie die Vorbereitung auf die Ausbildung;
  • Das MAV-Toolkit vermittelt Informationen und Ressourcen für Ausbilder/-innen zur Unterstützung von freiwilligen Mentor/-innen;
  • Eine Lernplattform bietet einen Online-Kurs für Trainer/-innen sowie einen Online-Kurs für Migrant/-innen, die die Rolle als Begleiter/-innen erlernen und übernehmen wollen;
  • Das MAV-Kommunikationshandbuch richtet sich an Organisationen und Interessengruppen und soll ein Bewusstsein schaffen für die Rolle von Kommunikation als Kernelement bei Integrationsprozessen.

Alle Produkte stehen zum kostenlosen Download auf der Projektwebsite zur Verfügung und die Lernplattform ist dort verlinkt.

Zahlreiche Entscheidungsträger, Lehrkräfte und Teilnehmende eingebunden

Zur Erstellung der Produkte wurden insgesamt 70 Fachkräfte und Sachverständige in den verschiedenen Ländern konsultiert, die über Expertise in den Bereichen Migration und Ehrenamt verfügen. Zudem konnten über 90 Lehrkräfte erreicht und beteiligt werden sowie über 160 Migrant/-innen mit Interesse am Ehrenamt zur Förderung von Integration. In den Verbreitungsprozess wurden auch zahlreiche Entscheidungsträger aus den Bereichen der schulischen und beruflichen Bildung sowie politisch Verantwortliche der Erwachsenenbildung eingebunden. Damit soll das langfristige Interesse am Ehrenamt gesichert und zugleich gewährleistet werden, dass die Ergebnisse über die Projektdauer hinaus genutzt werden können. Ein 2019 gestartetes Folgeprojekt führt die bisherige Arbeit fort und entwickelt die Ergebnisse weiter.

Partner

ifa Akademie 
 

(Germany)

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Die ifa Akademie ist eine Einrichtung des ifa – Institut für Auslandsbeziehungen in Stuttgart. Das ifa ist Zuwendungsempfänger des Auswärtigen Amtes, des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Stuttgart und dient als Kompetenzzentrum für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik. Die ifa Akademie bietet Fort- und Weiterbildungsprogramme in vier Bereichen:

  1. Deutschkurse (Deutsch als Fremdsprache);
  2. Seminare und Trainings für internationale kulturelle Beziehungen, Integration, sozialer Dialog, berufliche Fort- und Weiterbildung, Diplomatie;
  3. Europäische Partnerschaften;
  4. Online-Lernangebote.

Im Jahr 2017 nahmen rund 5.000 Studierende an Kursen der ifa Akademie teil. Spezielle Kurse richteten sich an Ehrenamtliche, NGOs, den öffentlichen Dienst und Migrantenorganisationen, um Integration in Deutschland zu erleichtern. Die ifa Akademie arbeitet hier mit Methoden der kulturellen Kommunikation und des Dialogs, ausgewählten Motivationstechniken, Supervision, Begleitprogrammen und Netzwerkstrategien.

Die ifa Akademie ist bei MAV die koordinierende Einrichtung und für die Gesamtsteuerung des Projektes zuständig. 

www.ifa-akademie.de

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Die Universität Neapel Federico II (UNINA) wurde 1224 von Frederick II von Hohenstaufen, König von Sizilien und des Heiligen Römischen Reiches, gegründet. Es war die erste mit öffentlichen Mitteln geförderte Universität Europas. Heute bietet die Universität nahezu alle Studienrichtungen mit über 155 verschiedenen Abschlüssen. Forschungseinrichtungen sind direkt mit dem Studienangebot verbunden und geben den Studierenden die Möglichkeit, sich optimal zu entwickeln. Knapp 90.000 Studierende wurden von 3.121 akademischen Mitarbeitern betreut.

Die Fakultät für Politikwissenschaft (UNINA_DPS) ist eine von 26 Fakultäten und wurde im Rahmen von Hochschulreformen 2010 und 2012 neu aufgestellt und strukturiert. Heute bietet die Abteilung umfassende Studiengänge, um die sehr komplexen und politischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit zu erfassen. Im Mittelpunkt stehen dabei interdisziplinäre und vergleichende wissenschaftliche Ansätze. Lehre und Forschung arbeiten multidisziplinär, um so zu einem breiteren Verständnis in sozialen Fragen und den aktuellen Herausforderungen zu kommen.

Das aktuelle Kurs- und Studienangebot für Politikwissenschaft greift die aktuellen sozio-ökonomischen Entwicklungen auf, berücksichtigt Herausforderungen des Arbeitsmarkts und unterstützt insgesamt Projekte, die neue Zugänge zu Arbeitsmarkt und Wirtschaft schaffen.

Für MAV betreut UNINA die wissenschaftlichen Aspekte und entwickelt didaktische Empfehlungen für Trainer und Ausbilder von Ehrenamtlichen.

www.scienzepolitiche.unina.it

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Stefan cel Mare University of Suceava (USV) ist eine höhere, universitäre öffentliche Bildungseinrichtung im Nordosten von Rumänien mit über 9.000 Studierenden.

Ziel von USV ist, eine qualitativ hochwertige Ausbildung durch Forschung und Innovation, Entwicklungsprojekte und der Unterstützung von Unternehmertum zu fördern. Dabei werden nationale und regionale Ziele mit europäischen Standards und Zielsetzungen zusammengeführt, um so die kulturellen Besonderheiten der Region Bukovina mit ihrer multikulturellen Bevölkerung  zu bewahren.

USV richtet das Lern- und Lehrangebot vor allem am Bedarf der lokalen und regionalen Bevölkerung aus, um diese so an nationale und europäische Dimensionen und Institutionen heranzuführen und zu vernetzen. Im Mittelpunkt stehen dabei Angebote des lebenslangen Lernens sowie der Aufbau von Partnerschaften mit wirtschaftlichen Unternehmen, um so technischen Fortschritt, Forschung und Innovation direkt anwendbar zu machen.

USV hat unter anderem die elektronische Lernplattform „AeL Platform“ entwickelt. Die e-learning Angebote, der Aufbau der Datenbanken für elektronisch gestütztes Lernen, ein System zum Management von Lernangeboten und eine moderne technische Kommunikationsinfrastruktur bilden gemeinsam das fortschrittlichste Angebot in diesem Sektor in der Region.

www.eed.usv.ro/fiesc

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D.A.F.N.I KEK (Developing Advanced Forces and New ideas through Continuing VET) ist eine gemeinnützige Einriichtung zur Förderung lebenslanger beruflicher Bildung. DAFNI KEK wurde 1996 von einem Team von Wissenschaftlern mit dem Ziel gegründet, Arbeitslosigkeit zu senken. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Frauen und Jugendlichen. Methodisch werden intensive berufliche Bildungsprogramme angeboten, die neuste und innovative didaktische Heransgehensweisen nutzen. DAFNI KEK ist vom griechischen Ministerium für Arbeit und Soziales als gemeinnütziges, unabhängiges und überparteiliches berufliches Bildungszentrum anerkannt, das landesweit tätig ist. Die Einrichtung selbst sitzt in Patras.

DAFNI KEK möchte vor allem Zielgruppen, die keinen Zugang zu Bildung und anderen Angeboten haben, Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung geben, um ihnen neue und bessere Perspektiven zu vermitteln. Vorrang haben hier Jugendliche. Für diese Zielgruppe wurden besondere Projekte im Rahmen europäischer und regionaler Programme entwickelt. Im Mittelpunkt steht dabei ein ganzheitlicher Ansatz zur Entwicklung der gesamten Persönlichkeit.

www.kekdafni.gr

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Das SYNTHESIS Center for Research and Education Ltd. (Synthesis Zentrum für Forschung und Bildung) initiiert und betreut auf Zypern Projekte mit hoher sozialer Integrationskraft, vor allem die Förderung von Unternehmertum, sozialer Inklusion und Zugang zum Arbeitsmarkt.

SYNTHESIS ist auf Zypern führend beim Aufbau von Sozialunternehmen und Maßnahmen der sozialen Integration. In Nikosia wurde deshalb der „Hub Nicosia“ gegründet, der als sogenannter „Co-Working-space“ vor allem sozialen Einrichtungen Raum und Möglichkeiten bietet.

SYNTHESIS bietet zudem Ausbildungsprogramme zur Förderung von Unternehmertum und persönlicher Kompetenzen und Fähigkeiten an. Dabei soll bei den Lernenden die persönliche Entwicklung ganzheitlich gefördert werden, um damit auch andere Begabungen und Fähigkeiten zu erschließen. Synthesis bietet zielgruppengerechte Ausbildungsprogramme für Kleinunternehmer, Unternehmensgründer, politische Entscheidungsträger und Lehrkräfte an. Dazu gehören auch Trainingskurse für “Europa-Lehrer”, Ausbilder, Experten aus der Erwachsenenbildung mit Kursen zur Förderung wirtschaftlicher Selbständigkeit und Kleinunternehmertum. Die Kurse eignen sich auch für Teilnehmer ohne wirtschaftliche Vorkenntnisse.

SYNTHESIS führt zudem für Regierungseinrichtungen Studien und Beratungsleistungen durch und arbeitet mit NGOs und privaten Institutionen zusammen.

www.synthesis-center.com

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MAKRO ist eine Einrichtung, die im Bereich Beratung und Entwicklung von Management tätig ist. Makro wurde 1984 gegründet mit Sitz in Ankara. Seit ihrer Gründung hat die Einrichtung zahlreiche Forschungsarbeiten und Studien durchgeführt und Empfehlungen für strategische Planungen an lokale und regionale Einrichtungen und Behörden abgegeben. Ein Schwerpunkt ist dabei die individuelle Fort- und Weiterbildung von Beschäftigten. Besonders berücksichtigt werden Angehörige von Minderheiten und sozial benachteiligter Gruppen.

In der Türkei arbeitet MAKRO vor allem mit lokalen und regionalen Behörden zusammen, darunter Handelskammern, regionale Entwicklungseinrichtungen und Institutionen zur Förderung von Infrastruktur und Innovation.

International war MAKRO an verschiedenen europäischen Projekten beteiligt, aus denen sich innovative Programme für Jugendliche und Erwachsene in den Bereichen Bildung, Integration, Förderung von Unternehmertum, Ehrenamt und beruflicher Bildung ergaben. Mit Hilfe dieser Projekte konnten auch moderne Online-Lernangebote entwickelt werden.

www.makroconsult.com.tr

 

e-mel

(England)

E-mel - European Management Education and Learning wurde 2002 gegründet und ist eine professionelle Dienstleistungsorganisation, die sich auf Unternehmensberatung und -forschung spezialisiert hat.

E-mel ist Teil eines weltweiten Netzwerks von Beratern und Forschern in über 40 Ländern, die Fachwissen aus erster Hand bereitstellen können, um britische Unternehmen beim Ex- und Import auf neue Märkte zu unterstützen.

E-mel hat große Erfahrung bei der Erstellung von Trainings- und Ausbildungsprogrammen, der Abstimmung zwischen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Akteuren, berät Sozialunternehmen und non-profit Einrichtungen.

http://www.e-mel.co.uk/
 

Neuigkeiten

1. Partnertreffen in Neapel

Vom 22. bis 24. November 2017 fand an der Universität Federico II in Neapel das erste Treffen der MAV-Projekpartner statt. Bei dem Treffen wurden alle Arbeitsschritte, die Zuständigkeiten der Partner, die Einbindung der Zielgruppe, die Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt sowie die interne Verwaltung und Steuerung besprochen. 

Zwischen November 2017 bis April 2018 wird UNINA als leitender Partner gemeinsam mit allen anderen Projektmitgliedern Expertenbefragungen zu Ehrenamt und Migration durchführen. Ziel ist ein Handbuch mit Empfehlungen und Anleitungen für die Entwicklung von Ausbildungs- und Trainingsmaterialien für Ehrenamtliche, die Migrantinnen und Migranten bei ihrer Integration in Europa begleiten werden. 

Es wurden des Weiteren interne Abläufe zur Qualitätssicherung, der Bewertung von Treffen, Arbeitsabläufen und der Kommunikation zwischen den Partnern besprochen. 

2. Partnertreffen in Patras

Am 26. Und 27. März trafen sich die MAV Projektpartner in Patras. Gastgeber war Dafni. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Diskussion des “MAV Guide for Trainers”. Dieser Leitfaden für Lehrkräfte und Tutoren war unter Leitung der italienischen Projektpartner entwickelt worden. Er enthält umfassende Information zu Konzept und Methodik von MAV, zur Umsetzung von Trainingseinheiten und enthält praktische Ratschläge.
Nach Änderungen und Ergänzungen, die in Patras für den Leitfaden beschlossen wurden, wird das Dokument nun in alle Partnersprachen übersetzt.
Im zweiten Projektschritt, der in Patras startete, wird nun das “MAV Adult Learning Toolkit” entwickelt. Hierfür sind die deutschen Partner als leitende Einrichtung zuständig. Mit diesem Produkt werden die Trainer methodisch-didaktische Module zur Nutzung in der Erwachsenenbildung mit Ehrenamtlichen erhalten. Ab Herbst folgt dann die Entwicklung und Erprobung der eigentlichen Lehr- und Lerninhalte im dritten Projektabschnitt.
Das nächste Partnertreffen wird im September auf Zypern stattfinden.

4. Partnertreffen in London

Am 12. und 13. Februar 2019 trafen sich die Partner des MAV-Projektes in London. Im Mittelpunkt des Treffens standen die Ausarbeitung von Online-Lernmaterialien für Trainer und Zuwanderer. Die Unterlagen für Trainer geben Beispiele, wie in der Erwachsenenbildung Lernenden angeregt werden können, ehrenamtlich als Mentorinnen und Mentoren für Zuwanderer und Geflüchtete tätig zu werden. Ein zweites Set von Unterlagen richtet sich dann direkt an Ehrenamtliche mit und ohne Migrationshintergrund, die als Mentorinnen oder Mentoren für Zuwanderer tätig sein möchten. 

Beim Treffen in London beschlossen die Partner zudem, die MAV-Lernplattform auf Moodle aufzubauen. Ein zuvor genutztes Format, das sich an mehr technisch orientierte Inhalte richtete, hatte sich bei einem ersten Probeeinsatz als weniger geeignet und zu unflexibel herausgestellt. Die neue Plattform bietet nun attraktive Möglichkeiten, die verschiedenen Materialien von MAV attraktiv zu präsentieren.

Aktuell arbeiten alle Partner an den Online-Lernmaterialien. Koordiniert wird dies von den Partnern in Griechenland. Bis Ende März sollen alle Materialien soweit bereit stehen, dass sie im April auf die Plattform geladen, überarbeitet und ab Mai erprobt werden können. 

Beim Treffen in London legten die Partner zudem Termine für Informationsveranstaltungen zu MAV sowie die Daten weiterer Treffen und einer Abschlusskonferenz fest, die im September 2019 stattfinden soll.

Abschlusskonferenz in Stuttgart

Am 27. September 2019 fand im Rathaus in Stuttgart die MAV-Abschlusskonferenz statt. Teilnehmende waren Vertreterinnen und Vertreter von Migrantenorganisationen, lokale und regionale Integrationsbeauftragte, politische Entscheidungsträger, Netzwerke für Mentoring sowie zahlreiche in der Integrationsarbeit ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger. Für alle Teilnehmenden gab es die vier MAV-Produkte auf Wunsch in sechs verschiedenen Sprachen als Broschüren zum Mitnehmen.

Die MAV-Projektpartner stellten die Projektergebnisse vor. Nach einer kurzen Einführung in die Projektinhalte und den Ablauf von MAV, folgte eine ausführliche Präsentation der MAV-Lernplattform. Zunächst wurde der MAV-Onlinekurs für Trainerinnen und Trainer in der Erwachsenenbildung und Integrationsarbeit vorgestellt, im Anschluss folgte eine Präsentation des MAV-Kurses für Zugewanderte. Alle Gäste hatten die Möglichkeit, sich für die Plattform anzumelden und selbst während der Präsentationen erste Erfahrungen mit den Produkten zu sammeln.

Positiv hervorgehoben wurden die Mehrsprachigkeit aller Produkte, die einfache Nutzung und die Möglichkeit, selbst die Geschwindigkeit des Lernens zu bestimmen. Die MAV-Lernplattform baut auf eine Moodle-Plattform auf und bietet alle von Moodle bekannten Optionen. Alle Kursmodule können auch auch Smartphones, Tablets und sonstigen Endgeräten genutzt werden. Ihr Design wurde einfach gehalten, um Ladezeiten kurz zu halten und um die Darstellung auf kleineren Geräten nicht zu überfrachten. Die MAV-Plattform bietet ein Forum zum Austausch der Lernenden untereinander sowie Optionen für Rückfragen und Kommentaren. Die Lerninhalte beziehen sich auf Grundlagen des Mentoring, widmen sich aber auch Aspekten des interkulturellen Lernens, des Dialogs zwischen den Kulturen sowie Formen des bürgerschaftlichen Engagements.

Alle MAV-Lehr- und Lernmittel sind kostenlos als Creative Commons verfügbar. Sie stehen auf der MAV- Website und über die Erasmus+ Plattform für Projektergebnisse zur Verfügung.

 

Produkte und Ergebnisse

Das MAV Projekt wird vier zentrale Produkte haben, die im Laufe ihrer Entstehens- und Herstellungsgeschichte hier vorgestellt werden. Alle Produkte werden auf der MAV-Projektwebsite zum Download kostenlos zur Verfügung stehen. Alle Produkte werden in den Sprachen der MAV-Projektpartner verfügbar sein: Deutsch, Englisch, Italienisch, Griechisch, Rumänisch und Türkisch. 

  1. Ein Handbuch für Trainer und Lehrkräfte zur Motivation ehrenamtlicher Migrantinnen und Migranten zur Förderung gesellschaftlicher Integration
  2. Die Gestaltung des „MAV Toolkit“ für die Erwachsenenbildung
  3. Der MAV-Ausbildungskurs für Ehrenamtliche, die die Integration von Migrantinnen und Migranten fördern und begleiten möchten
  4. Das MAV-Kommunikationshandbuch („MAV communication toolkit“)

Kontakt in Deutschland

ifa Akademie gGmbH
Charlottenplatz 17
D-70173 Stuttgart
T +49 711 2225 265
Email: nitsch@ifa-akademie.de

Ansprechpartner sind Martin Kilgus und Jelena Nitsch

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