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Europäische Impuls zur gesellschaftlichen Teilhabe

MAV Projektvorstellung und Workshop

Wie sieht die gesellschaftliche Teilhabe von Migrant*innen und Geflüchteten aus, die in ihrem Aufnahmeland in Europa angekommen sind und die ersten Schritte der Integration gemeistert haben? Welche Impulse gehen dabei von Projekten aus, die mit europäischen Mitteln gefördert werden. Die Deutsche Nationalagentur Erasmus+ lud Projektträger aus ganz Deutschland zu einer Tagung nach Köln an. Unter dem Titel "Angekommen in Deutschland - was nun? Europäische Impulse zur gesellschaftlichen Teilhabe von Migrant*innen und Geflüchteten" tauschten die Teilnehmenden Erfahrungen und aktuelle Projektentwicklungen aus. Im Mittelpunkt standen dabei Projekte, die gezielt die Teilhabe von Migrant*innen und Geflüchteten fördern möchten. 

Die ifa Akademie stellte das aktuell laufende Projekt MAV vor. Das Projekt fördert länger in einem EU-Land lebende Migrantinnen und Migranten, sich ehrenamtlich zu engagieren, um die Integration neu angekommender Zuwanderer und Geflüchteter zu unterstützen. Mit ehrenamtlichem Engagement soll die soziale, kulturelle und politische Teilhabe von Geflüchteten und Migrant*innen gefördert werden. Bereits länger in einem Land lebende frühere Zuwanderer können dabei wertvolle Erfahrungen weitergeben und auf kulturelle Besonderheiten verweisen. Diese Erfahrungen sind wiederum für Träger von Integrationsprogrammen, politische Entscheider und soziale Einrichtungen wertvoll.

Die ifa Akademie leitete zudem einen Workshop, in dem sich Projektträger aus ganz Deutschland darüber austauschten, in welcher Weise der Anstieg von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland Projekte beeinflussen, die gezielt mit Zuwanderen und Geflüchteten arbeiten.