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Beschreibung

Projektinhalte und Zielgruppen

  • Europa erfährt aktuell die höchste Zuwanderung von Migrantinnen und Migranten seit dem Zweiten Weltkrieg.
  • Niemals zuvor kamen so viele Menschen als Flüchtlinge nach Europa, weil sie in ihrer Heimat verfolgt sind oder in ihrem Herkunftsland Krieg herrscht
  • Gleichzeitig stehen viele europäische Länder vor einer Überalterung der Bevölkerung mit mehr Menschen im Renten- und Seniorenalter als im erwerbstätigen Alter
  • Viele Senioren in Europa sind aktiv, möchten weiter sinnvoll tätig sein und möchten ehrenamtlich und aktiv für die Gesellschaft tätig sein.

Um diese Punkte zusammenzufassen, fokussiert sich das Projekt auf folgende Zielgruppen:

- Senioren
- Migranten und Geflüchtete

Das Projekt möchte ehrenamtliche Senioren, Migranten und Geflüchtete zusammenbringen, damit gemeinsam an der Integration oder Reintegration in die Gesellschaft gearbeitet werden kann. Ein spezielles Trainingsprogramm erlaubt es, die hierfür notwendigen sozialen, interkulturellen, kommunikativen und zivilgesellschaftlichen Kompetenzen zu erwerben. 

Hauptziele des Projektes

- mit ehrenamtlichen Senioren zu einer besseren sozialen Integration von Migranten und Gefüchteten beizutragen
- die gesellschaftliche Einbindung älterer Menschen in unserer Gesellschaft über Ehrenamt zu erhöhen

Um diese Ziele zu erreichen, sind von den Projektpartnern folgende Aktivitäten geplant:

  • Ehrenamtliche Senioren bei ihrem aktiven zivilgesellschaftlichen Engagement für die Integration von Zuwanderern zu unterstützen, zu begleiten und mit einem für sie passenden Programm auszubilden
  • Zuwanderer und Geflüchtete mit Hilfe Ehrenamtlicher beim Erlernen der Sprache des Aufnahmelandes zu unterstützen, um so die soziale und wirtschaftliche Integration zu erleichtern. Hierfür sollen Leitlinien, die auch über eine App verfügbar sind, entwickelt und ein Mentorenprogramm angeboten werden
  • in der Öffentlichkeit mehr Verständnis für die Bedarfe Älterer sowie von Zuwanderern und Geflüchteten zu erreichen

Partner

Partner des Projektes sind: 

- Soros International House (Projekt-Koordinator), Vilnius, Litauen
- Medardo Coboto Treciojo Amziaus Universitetas, Litauen
- ifa Akademie, Deutschland
- Anmiro Oy, Finnland
- DIAN, Griechenland
- GSVO 95, Frankreich

Neuigkeiten

Partnertreffen in Frankreich

Vom 30.11.-1.12.2017 fand das erste Partnertreffen in Vauréal, Frankreich, statt.

Die amtierende Bürgermeisterin Sylvie Couchot und der ehemalige Bürgermeister Bernard Morin hießen die Gruppe willkommen.

Während des ersten Treffens wurden folgende Themen besprochen:

  • Verantwortlichkeiten und sich daraus ableitende Aufgaben für jeden Projektpartner
  • Entwicklung von Projektzielen
  • Risikomanagement
  • Finanzierung und Berichterstattung
  • Interne Evaluierung
  • Kommunikation innerhalb des Projekts
  • Verbreitungsstrategien
  • Arbeitsplan etc.

Während ihres Aufenthalts in Frankreich hatten die Projektpartner ebenfalls die Gelegenheit, Sehenswürdigkeiten in Paris zu besichtigen.

Partnertreffen in Stuttgart

Vom 26.04. 27.04.2017 trafen sich die Partner in Stuttgart, Deutschland.

Die Eröffnung des zweiten Treffens in Stuttgart übernahmen Daiva Malinauskienè, die Direktorin von Soros International House (Projektkoordinator) und der Geschäftsleiter der ifa Akademie, Martin Kilgus.

Auf der Agenda standen:

  • Vorstellung der neuen Projektmitglieder
  • Präsentation der Ergebnisse des ersten Arbeitspaketes
  • Arbeitsplan für das nächste Arbeitspaket
  • Risikomanagement
  • Finanzierung und Berichterstattung
  • Interne Evaluierung
  • Ein erstes Feedback zu der Kommunikation innerhalb des Projekts
  • Verbreitungsstrategie über die Social-Media-Kanäle der Projektpartner
  • To-Dos bis zum nächsten Treffen in Athen

Es gab die Gelegenheit, Sehenswürdigkeiten in Stuttgart zu besuchen.

Kommende Veranstaltungen

  • Das dritte Partnertreffen wird in Athen, Griechenland, vom 29.-30.11.2018 stattfinden.

3. Partnertreffen in Athen

Im Mittelpunkt des dritten Treffens stand die Auswertung der Pilotierungserfahrungen der Projektpartner. Die Lehr- und Lernunterlagen von SVMI (IO2) wurde in allen Ländern mit vier bis fünf Modulen erprobt. Insgesamt nahmen weit über 60 Senioren an den Erprobungen teil. Insgesamt wurden die Pilotierungen gut bewertet. Ergebnisse waren, dass die Materialien gekürzt werden müssen, die Stundenzahl leicht verringert werden und die Gestaltung attraktiver gemacht werden sollte. 

Die SVMI-Materialien sind eine gute Grundlage für Trainer der Erwachsenenbildung. Das Programm soll dazu anregen, als Seniorin oder Senior ehrenamtlich aktiv zu werden und dabei mit Migranten zu arbeiten. 

In einem zweiten Schritt wurde beim 3. Treffen die zu entwickelnde SVMI-App vorgestellt. Sie soll später Teile der Materialien enthalten und in allen Partnersprachen verfügbar sein. Auch hier müssen die besonderen Bedürfnisse älterer Menschen berücksichtigt werden. Zudem wurden die in 2019 folgenden SVMI-Konferenzen in allen Partnerländern besprochen.

Präsentation für SVMI in Athen

Produkte und Ergebnisse

Zu den SVMI Projektergebnissen werden gehören: 

  • Eine Projekt-Webseite
  • Eine Methode für ein 20-stündiges Trainingsprogramm, das aus fünf Modulen bestehen wird und ehrenamtliche Senioren an die Arbeit mit Migranten und Geflüchtete heranführt
  • Trainingsmaterialien für die Arbeit mit ehrenamtlichen Seniorinnen und Senioren
  • Leitlinien für die soziale und zivilgesellschaftliche Integration von Migranten und Geflüchteten im App-Format, die kostenlos genutzt werden kann. Die Leitlinien informieren über Grundlagen des sozialen Zusammenlebens des Aufnahmelandes und beinhalten Basisinformationen zum Spracherwerb in den Sprachen der Projektpartner sowie auf Englisch
  • In jedem Land wird eine Tagung zur Verbreitung und Bekanntmachung der Projektergebnisse stattfinden. Bei dieser Tagung werden die praktische Nutzung der App, das Trainingsprogramm für ehrenamtliche Senioren und die Unterlagen für Trainer vorgestellt. Ziel ist, Entscheidungsträger, Anwender und "Kunden" - vor allem Migranten und Geflüchtete - in direkten Kontakt zu bringen, um so die Nutzung der SVMI-Materialien in Einrichtungen, die mit Migranten und Geflüchteten arbeiten, anzuregen.
  • Eine Abschlusskonferenz, die gezielt Vertreter von Einrichtungen anspricht, die mit Geflüchteten und Migranten arbeiten, um deren soziale Integration zu fördern und hierfür mit Ehrenamtlichen tätig sind: 

a) Ausgewählte Redner werden bei dieser Konferenz über ihre Erfahrungen als Ehrenamtliche zur Förderung der Integration von Zuwanderern und Geflüchteten auf EU-Ebene berichten

b) Die Trainer, die die SVMI-Materialien erprobt und eingesetzt haben, werden bei der Tagung Workshops anbieten, damit Vertreter von Bildungseinrichtungen die Methode live kennenlernen können.

c) Ehrenamtlich tätige Senioren werden eingeladen, um über ihre Arbeit mit Migranten und Geflüchteten zu berichten

 

Kontakt in Deutschland

Für Informationen in Deutschland wende Sie sich bitte an: 

ifa Akademie gGmbH
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart
Tel.: +49 711 2225 265
Email: nitsch@ifa-akademie.de

Ansprechpartner sind Martin Kilgus und Jelena Nitsch

 

In Litauen können Sie den Projektträger direkt kontaktieren: 

SIH - Soros International House
Konstitucijos pr. 23, A korp., 3A,
08105 VILNIUS
Informacija tel. (+370 5) 272 4879,
mob. (+370) 600 20636
faks.(+370 5) 272 4839
El. paštas: info@sih.lt
Skype: soros_international_house

This project has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the information contained therein.

 

Grant Agreement No. 2017-1-LT01-KA204-035213