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Über uns

„Kulturen verbinden“ – diese Philosophie leben wir. Wir stehen für Vielfalt, Akzeptanz, Anerkennung, Innovation, Austausch, Zuhören und Entdecken von Neuem.

Die ifa Akademie bietet mit einem Team von über 80 Lehrkräften, Beraterinnen und Beratern Deutschkurse für alle Niveaustufen an. Unsere Seminare und Trainings bieten eine qualifizierte Fort- und Weiterbildung zu aktuellen Themen der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. 

Die ifa Akademie arbeitet im Netzwerk von EUNIC, dem Verband nationaler Kulturinstitute in der Europäischen Union, kooperiert mit der Akademie des Auswärtigen Amtes in Berlin, der Forschungsabteilung des ifa e.V., sowie wissenschaftlichen Einrichtungen, darunter die Universitäten von Siena und Krems.

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Stuttgart, Charlottenplatz, Welthaus, ifa, ifa Akademie, Amadeus, Weltladen, DAZ

Unser Team

Hier sind einige Vertreterinnen und Vertreter unseres Teams, zu denen Sie bei Fragen gerne direkt Kontakt aufnehmen können. 

Martin Kilgus
Geschäftsleiter


kilgus@ifa-akademie.de

Gabriele Strzybny
Leitung Deutschschule


strzybny@ifa-akademie.de

Alina Afra
Deutschschule


afra@ifa-akademie.de

Katrin Braun-Nieter
Deutschschule

braun-nieter@ifa-akademie.de

Ute Hindelang
Deutschschule
hindelang@ifa-akademie.de

Jelena Nitsch
Europäische Projekte

nitsch@ifa-akademie.de

Tatiana Rymar
Buchhaltung

rymar@ifa-akademie.de

David Rundel
Werkstudent

rundel@ifa-akademie.de

Historie / Milestones

Förderung des Auslandsdeutschtums und Imagepflege
Die Jahre 1917–1933

Am 10. Januar 1917 wurde in Stuttgart das "Museum und Institut zur Kunde des Auslanddeutschtums und zur Förderung deutscher Interessen im Ausland" gegründet – noch im Gründungsjahr wurden Museum und Institut in "Deutsches Ausland-Institut" (DAI) umbenannt. Das Bewusstsein, dass nach dem Krieg manches für Kultur und soziale Stellung der Millionen von Auslandsdeutschen in Europa und in Übersee getan werden müsse, ging einher mit dem Wunsch, das lädierte Ansehen Deutschlands in der Welt zu verbessern.

Das DAI beriet in dieser Zeit Auswanderungswillige, betreute die Auslandsdeutschen, organisierte Ausstellungen, gab eine Zeitschrift heraus ("Der Auslanddeutsche") und wurde seinem wissenschaftlichen Charakter durch die auslandskundliche Fachbibliothek, den Presse- und Nachrichtendienst sowie sein umfangreiches Archiv gerecht.
 

Überzeugungstäter und Mitläufer
Die Jahre 1933–1949

Konnte das DAI bis 1933 als überparteilich bezeichnet werden, so wurde das Institut nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten gleichgeschaltet. Unter Karl Strölin, dem Stuttgarter NSDAP-Oberbürgermeister, entwickelte sich das Institut zu einem Planungszentrum der Volkstumspolitik des Staates. Deutsche "Rassenpolitik" und die "Eindeutschung" fremder Gebiete standen auf der Agenda.

Das DAI war beteiligt an der Propagierung, Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Umsiedlungen in den eroberten osteuropäischen Gebieten. Auch arbeitete das Institut eng mit der Gestapo, der NSDAP/AO und dem Außenpolitischen Amt der NSDAP unter Rosenberg zusammen und ließ ihnen Informationen zukommen, bis hin zur Denunzierung politisch unliebsamer Ratsuchender. Nach dem Krieg blieb dem Institut die Weiterarbeit zunächst gestattet, bis es dann 1949 unter neuem Namen neue Aufgaben erhielt.

"Elementarschule und Umschlagplatz"
Die Jahre 1949–1990

Am 5. Juli 1949 wurde die Neugründung des "Instituts für Auslandsbeziehungen" (ifa) beschlossen. Der offizielle Beginn der Arbeit erfolgte 1951. Bei dieser Gelegenheit sprach Theodor Heuss als erster Bundespräsident davon, dass die Funktion des Instituts die einer "Elementarschule für den Verkehr mit dem Ausland" entspricht.

Diesem Auftrag kam das Institut nach: erste Ausstellungen bildender Kunst wurden organisiert; in den Regionalreferaten wurden die Beziehungen zu anderen Ländern gepflegt; Seminare informierten Ausländer über Deutschland und Deutsche über das Ausland; die ersten Deutschkurse für Ausländer wurden abgehalten; mit den "Mitteilungen" – seit 1962 "Zeitschrift für Kulturaustausch" und seit 2006 "Kulturaustausch – Zeitschrift für internationale Perspektiven" – entstand ein Forum für die wissenschaftliche und publizistische Begleitung der Auswärtigen Kulturpolitik.
 

Im Mai 1971 eröffnete die spätere ifa-Galerie Stuttgart, im Jahre 1980 folgte die ifa-Galerie Bonn. Die Vermittlung von Ausstellungen deutscher Kunst ins Ausland ging Anfang der siebziger Jahre in die alleinige Verantwortung des ifa über.

Wer sich ändert, bleibt sich treu
Die Jahre 1991-2004

Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung weitete das ifa seine Aktivitäten auch auf die neuen Länder aus. 1991 wurde die ifa-Galerie Berlin eröffnet, 2004 schloss jedoch die ifa-Galerie Bonn ihre Pforten. Gleichzeitig wurde die Sichtbarkeit des Instituts im außenpolitischen Gefüge Deutschlands verbessert.

Mit mehreren Förderprogrammen (unter anderem CCP, zivik, Integration und Medien, Künstlerkontakte), rund 40 Tourneeausstellungen, dem Forschungsprogramm sowie der Fachbibliothek für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik, der Zeitschrift Kulturaustausch und zahlreichen Publikationen stellt sich das ifa den Herausforderungen einer globalisierten, sich stetig verändernden Welt.

Das ifa wird Teil weltweiter Netzwerke und ist aktiv in Verbänden und Vereinigungen. Die Digitalisierung des Instituts, der Bibliothek, neue Datenbank und Onlinedienste sowie die Nutzung sozialer Medien machen das ifa zu einem unverzichtbaren Partner der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Zugleich reift die Idee, die Kompetenzen des ifa weiteren Zielgruppen zugänglich zu machen und die langjährige Tradition von Seminaren wieder aufleben zu lassen. 

Unser Verständnis heute

Das Institut für Auslandsbeziehungen engagiert sich im Kulturaustausch für ein friedliches und bereicherndes Zusammenleben von Völkern, Staaten und Religionen. Kulturen sind veränderlich, beweglich und durchlässig, aber auch bewahrend und begrenzend. Sie können Quelle von Konflikten sein oder deren Umgestaltung ermöglichen.

Kulturaustausch ist Friedensarbeit. Frieden und Gerechtigkeit, der Erhalt der Lebensgrundlagen und der Kulturen der Menschheit sowie ein vereintes Europa sind unsere großen Herausforderungen. Menschenrechte, die Freiheit des Ausdrucks und der Information sind Grundlage und Ziel unserer Arbeit.

Dialog ist Wertschöpfung aus kultureller Vielfalt. Im Dialog haben Menschen die Möglichkeit, sich umfassend und gleichberechtigt an offener und folgenreicher Zukunftsgestaltung zu beteiligen. Dafür bringen wir Menschen zusammen.

Unser Handeln

Das ifa initiiert den interkulturellen Dialog. Es befördert den Kultur- und Kunstaustausch in Ausstellungs-, Begegnungs-, Dialog-  und Konferenzprogrammen. Es trägt zum Friedenserhalt durch zivile Konfliktbearbeitung und zur kulturellen Vielfalt durch die Förderung kultureller Minderheiten bei.

Das ifa ist Kompetenzzentrum der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Dafür steht seit 2016 die ifa Akademie. ifa und ifa Akademie vernetzen Themen aus der Praxis mit Wissenschaft und Medien. Sie initiieren, analysieren, moderieren und dokumentieren Diskussionen und Fragen der internationalen Kulturbeziehungen.

Das ifa weckt das Interesse an Deutschland im Ausland. Es vermittelt innovative Positionen aus Deutschland durch Austauschprogramme, Ausstellungen, Publikationen, Vortragsreisen und Besucherprogramme.

Die ifa Akademie

Seit 1. Mai 2016 gibt es die ifa Akademie gGmbH. Die Akademie ist eine Tochter des ifa e.V. Die Akademie und ihre rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen im Jahr über 4.500 Lernende in Deutschkursen, Seminaren und Trainings. 

Seit September 2016 arbeitet die ifa Akademie in einer Bildungspartnerschaft mit Klett-Langenscheidt zusammen. Ziel ist, Lehr- und Lernmaterialien für Deutsch als Fremdsprache weiter zu entwickeln, zu verbessern, auszuprobieren und neue digitale Lernwelten zu erschließen.
Seit Oktober 2016 ist ifa-akademie.de online.

Partner und Kooperationen

Unsere Kooperationspartner für Projekte der Akademie: